Grünes Licht für den Trainingsstart?

Wie unterscheide ich, ob eine Frau postpartal bereit für sportliche Belastung ist – oder noch Schonung braucht?

Diese Frage taucht in fast jedem Ausbildungskurs auf – sei es von Hebammen, Physios oder Sportwissenschafterinnen, die mit jungen Mamas arbeiten.
Und ganz ehrlich?
Es ist eine der zentralen und wichtigsten Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du eine Frau nach der Geburt ins Training begleitest.

Denn der größte Fehler, den wir im postpartalen Training machen können, ist: „Einfach mal loslegen“, ohne die Belastbarkeit und den Gesundheitsstatus der Frau objektiv zu prüfen.

Warum wir nicht einfach „nach Gefühl“ trainieren sollten

Viele Mamas wirken äußerlich fit, wollen sich bewegen, „endlich wieder was für sich tun“. Verständlich – aber:

  • Was, wenn die Bauchwand instabil ist?
  • Was, wenn der Beckenboden noch nicht hält?
  • Was, wenn nicht verheilte Geburtsverletzungen, Narben oder hormonelle Veränderungen die Belastbarkeit massiv einschränken?

In der Praxis sehen wir leider immer wieder, dass genau hier Risiken entstehen, die vermeidbar gewesen wären:

  • Rektusdiastasen verschlimmern sich
  • Beckenbodensymptome wie Inkontinenz oder Druckgefühle verstärken sich
  • chronische Schmerzen oder Haltungsmuster verfestigen sich
  • das Selbstbild der Frau leidet

Und weißt du, warum?
Weil häufig keine Testverfahren eingesetzt werden, um herauszufinden, wo die Frau gerade mit ihrer Leistungsfähigkeit und Funktionalität steht.

Warum du Test- und Prüfverfahren brauchst

Ich sage immer: „Wenn du in den Urlaub fährst, gibst du im Navi auch erst deinen Standort ein – bevor du deine Route berechnest.“

Genauso ist es auch mit postpartalem Training.
Nur wenn ich weiß, wo meine Kundin steht, kann ich den passenden Rückbildungsweg planen.

Nur wenn ich weiß, wie belastbar ihr Core, ihr Beckenboden, ihre Statik oder Ausdauer sind, kann ich passende Übungen wählen.

Ohne Test keine Trainingssteuerung.
Ohne Anamnese kein sicherer Einstieg.

Im mamaFIT Rückbildungsfahrplan zeige ich dir genau, wie du systematisch arbeitest. Wir klären:

  1. Welche Tests du sicher durchführen kannst
  2. Was du in deiner Berufsrolle darfst – und was nicht
  3. Wie du Testdaten für deine Trainingsplanung nutzt
  4. Wie du bekannte Übungen an den Status der Frau anpasst

Zum Beispiel:
Wenn ich die Rektusdiastase teste, weiß ich, ob ich mit klassischen Crunches oder Planks noch warten sollte – oder ob ich schon fortgeschrittener trainieren darf.
Ich lerne, die Bauchwand zu beobachten, zu tasten, Druckverhältnisse zu spüren und mit gezielten Übungen die Spannung zu verbessern.

Auch für den Beckenboden, die Atmung, die Haltung und Beweglichkeit gibt es einfache, praxistaugliche Assessments, die du als Trainerin, Therapeutin oder Hebamme problemlos in der Praxis nutzen kannst.
Sicher, effektiv und mit Mehrwert für die Frau.

  • Objektive Entscheidungsgrundlage: Du weißt, ob die Frau trainieren darf – oder ob du sie (noch) an ärztliche oder therapeutische Kolleg:innen verweisen solltest.
  • Individuelles Training: Du kannst das Rückbildungsprogramm maßschneidern – statt Standardübungen blind abzuarbeiten.
  • Erfolgs-Messung: Du kannst Fortschritte sichtbar machen – das motiviert die Frau UND dich als Trainerin.
  • Sicherheit und Kompetenz: Du gewinnst an Professionalität und Vertrauen – und wirst zur gefragten Expertin für postpartales Training.

Ich kenne die Unsicherheiten:

„Darf ich das überhaupt?“
„Was ist, wenn ich was übersehe?“
„Was, wenn ich haftbar bin?“

Genau deshalb nehme ich in meinen Fortbildungen ganz bewusst Zeit, um diese Fragen zu klären:

  • Welche Tests sind erlaubt?
  • Was darf nur eine Ärztin oder Hebamme?
  • Was kannst du verantwortungsvoll selbst tun – mit klarem Ablauf und Verständnis?

Denn viele Probleme entstehen nicht aus böser Absicht, sondern aus Unwissenheit oder Angst, etwas falsch zu machen.
Mit dem nötigen Know-how wirst du sicherer, klarer und professioneller.

mamaFIT Portrait Dr. Iris Floimayr-Dichtl

Mein Ziel als Ausbildnerin

Ich will, dass du verstehst, warum Assessments der Schlüssel zu sicherem und wirksamem Rückbildungstraining sind.
Ich will, dass du die Kompetenz hast, sie richtig einzusetzen.
Ich will, dass Frauen durch dich den Körper wieder lieben lernen, statt sich von Symptomen und Unsicherheit blockieren zu lassen.

In meinen Kursen – wie z. B. im OTRANG Onlinekurs oder im Präsenzseminar zum Rektusdiastase-Konzept – bekommst du alle Tools in die Hand, um mit deinen Kundinnen verantwortungsvoll und wirksam zu arbeiten.

Denn du machst einen Unterschied – für die Gesundheit von Frauen.

Deine Iris
Sportwissenschafterin | mamaFIT Gründerin | Mentorin für Frauengesundheitsexpertinnen

Bereit, den Unterschied zu machen?

Dann komm in die mamaFIT Academy – und werde zur Frauengesundheitsmissionarin deiner Region.